RATZELFATZEL - Infos rund um Ratten
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Wer mit wem?

Vielleicht überflüssig, aber ich erwähne dennoch, dass man nur gleichgeschlechtliche Gruppen, also Weibchen oder Männchen, bzw. Kastraten zu Weibchen oder Männchen, miteinander vergesellschaftet, um Nachwuchs zu vermeiden.
Bei Ratten, die alle unter 10 Wochen sind, ist die Rudelstruktur und das Revierverhalten noch nicht ausgeprägt. Die Tiere zeigen sich anderen Rattenbabys gegenüber noch recht verspielt und somit klappt eine Vergesellschaftung in der Regel ohne Probleme. Meist reicht ein längerer gemeinsamer Auslauf aus, um sie anschließend in einen Käfig zu setzen. Um dennoch sicher zu gehen, sollte man das Treiben im Käfig noch länger gut beobachten und bei Schwierigkeiten die Tiere trennen.
Sind die Tiere bereits alle über 12 Wochen, bedarf es einer umfangreichen Integration. Die Ratten haben bereits gelernt Rangordnungen zu klären und zeigen Revierverhalten. Wie lange eine Vergesellschaftung dauern wird, kann man vorab nicht sagen. Manchmal verstehen sich alle Tiere schon nach wenigen Wochen, manchmal dauert es aber auch Monate.
Wer junge Tiere zu adulten Tieren integrieren will, muss so lange warten, bis die Kleinen mindestens 10, besser 12 Wochen alt sind. Erst dann können sie sich bei Rangeleien auch wehren. Es ist falsch zu denken, Ratten würden Muttergefühle den Babys gegenüber entwickeln. Im Gegenteil, Rattenkinder haben keinen Welpenschutz und werden nicht anders behandelt, als bereits ausgewachsene Artgenossen.


 
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