RATZELFATZEL - Infos rund um Ratten
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Ratten und Kinder

Vorneweg: Wenn Eltern sich dazu entscheiden, ihrem Kind Haustiere zu erlauben, dann müssen sie sich darüber im Klaren sein, dass dennoch der Erwachsene die Verantwortung trägt. Es kommt zwar auf das Alter und die Reife des Kindes an, doch nicht selten verlieren Kinder das Interesse. So verwahrlosen die Tiere oft und landen dann ungeliebt im Tierheim. Ich möchte nur an mit Kaninchen überfüllte Tierheime nach der Osterzeit erinnern! Strenggenommen gibt es kein passendes Haustier für Kinder. Bei Farbratten ist das nicht anders.
Viel zu viele Kleintiere vegeterieren in zu kleinen Käfigen in Kinderzimmern dahin. Pflicht der Eltern ist es, sich über die artgerechte Haltung und den richtigen Umgang zu informieren, dies dem Kind beizubringen und Sorge dafür zu tragen, dass gewisse Dinge eingehalten werden. Von einem Kind kann man auch nicht verlangen, für die Kosten aufzukommen.
Farbratten sind im Übrigen in den Abendstunden aktiv. Weckt man sie unnötig, bedeutet das Stress für die Tiere. Auch dürfen Kinder die Ratten nicht aus dem Käfig zerren, um sie Freunden zu präsentieren, die dann kreischen, was die Ratte verschreckt, oder sie falsch anpacken.
Es sollten also die Eltern sein, die die Tiere halten. Das Kind darf dabei gerne
den Umgang, die Verpflegung und Haltung lernen. Verantwortlich ist der Erwachsene!



 
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